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| Auflage: |
4500 |
| Vertrieb: |
EFA |
| Label: |
Moonstorm |
| VÖ: |
April. 2003 |
| Status: |
erhältlich |
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Und
wieder ließen sich Scream Silence, trotz des Druckes von ausserhalb,
mehr als anderthalb Jahre Zeit für ihr neues Werk
"... seven tears".
Viele Leute befürchteten das Scream Silence in Vergessenheit
geraten würde, wenn zu viel Zeit bis zur nächsten Veröffentlichung
verstreichen würde. Die Frischzellenkur durch den Wechsel
der beiden Saiten- instrumentalisten beflügelte das junge
Machwerk abermals auf die ersten Plätze der Fachpresse
und bescherte den Titel Platte des Monats im
Magazin
"Zillo".
In dem mit der Weile beachtlich herangewachsenen Tonstudio des Sängers,
der nunmehr seit geraumer Zeit auch Produzent anderer Bands ist,
entstand ein bis ins Detail perfektioniertes Machwerk, welches wohl
seines gleichen sucht. Durch den Einzug digitaler Technik konnten
die vier Mannen ihre Vision von Musik peinlich genau umsetzen.
... Da sind längst vergangene Atari Zeiten schnell vergessen.
"Diese zehn Tracks der "... seven tears" liegen uns
ganz besonders am Herzen, da wir vorher ja noch nicht erahnen konnten
was uns diese neue Union bringen würde."
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rezension
2003
Dem dritten Album der Berliner Gothic Rocker, welches wie schon
die beiden Vorgänger mit einschmeichelnden, tiefmelancholischen
Melodiebögen überzeugt, ging ein Line-up Wechsel voraus,
die beiden Scroon Männer Robert Klausch (Git.) und Cornel Otto
(Bass) lösten Jörg Rennewald und Rene Schulze ab. Von
Beginn an wird ein wahres Feuerwerk an Ohrwurmmelodien präsentiert,
die von sphärisch bis verspielten Keys und virtuosem Saitenspiel
getragen werden.
Über die dunklen Pop Klänge legt sich der warme, betörende
Gesang von Mastermind Hardy Fieting. Die leidenschaftlichen Vocals
besitzen meist einen traurigen Touch und werden hingebungsvoll in
einen sehr kompakten Sound gelegt. Die zehn Tracks überzeugen
vor allem durch ein geschlossenes Gesamtkonzept. Jeder Song für
sich ein kleines Juwel, welches sich in demütiger Tanzbarkeit
unterordnet, um so ein perfektes Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen.
Ein sich sanft ergießender Trauerflor zieht sich durchs gesamte
Werk, was dem Ganzen eine sehr getragene Atmosphäre verleiht.
Das siebenminütige Schlussepos vereint noch mal alle Stärken
in sich. Eine ergreifende Melodie, düstere Eleganz, gefühlvoller
Gesang, der die Worte förmlich auf Händen in die Gehörgänge
trägt und ein perfektes Songwriting.
Quelle: amboss-mag
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